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Gay Beaches
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Gay-Badeferien in Ibiza sind ein lohnenswertes Vergnügen. Herrliche Strände,
eindrucksvolle Steilküsten, malerische Buchten mit türkisfarbenem Wasser. „Es
Cavallet“, eine ehrlich attraktive Gay-Beach, liegt in ca. 15 Autominuten in
angenehm erreichbarer Nähe. Für ruhigere Temparamente ist Figueretes ebenso
geeignet. Der Kontrast zwischen der schrillen Partyszene und den stillen
Plätzchen macht den besonderen Reiz Ibizas aus.
 Strände auf Ibiza
Es Cavelett
Es Cavelett ist wie ein Paradies für mich. Er liegt in der
Nähe des Flugplatzes und der Salinas. Man braucht ein Auto oder ein Taxi um
hinzukommen. Zur Not geht es auch mit dem Fahrrad oder mit dem Bus (man muss
dann bei den Salinas aussteigen und noch einen Kilometer laufen). Am Anfang vom
Strand befindet sich erst mal ein gutes bis sehr gutes Restaurant, das auf Ibiza
sehr bekannt ist. Nicht unbedingt billig, aber gut und mittags IMMER voll
besetzt.
Das faszinierende am Es Cavelett ist für mich, das ALLES
MÖGLICH IST. Der Strand ist der größte Nacktbadestrand Ibizas, aber man muss
kein Nudist sein, um sich dort in den Sand zu legen: ob nackt, oben ohne, mit
Badhose oder im Taucheranzug. Es ist alles egal; keine(r) schaut einem dumm an.
Der Strand selbst ist ca. 4 km lang. Am Anfang kommt der
Familienteil unterhalb des Restaurants, Dann der mittlere Teil in dem viele
"tolerante" Paare, Swinger oder Einzelpersonen liegen (warum verschwinden
eigentlich so viele Paare zusammen in die Dünen??? ;-). Das Ende des Strandes
ist zumeist von homosexuellen Männern geprägt (seltsam: auf deutsch klingt das
gleich negativ; auf englisch ist das Wort Gay einfach neutraler, ohne einen so
negativen Touch).
Jeder der nicht allzu prüde ist, dem wird Es Cavelett
gefallen. Wer einmal dort war, kommt meist wieder. Wichtig: beim ersten Besuch
frühestens um 14.00 Uhr kommen, da früher der Strand noch leer ist und man sonst
denkt, da ist "tote Hose", was absolut nicht stimmt.
 Sonnenuntergang am Strand von Es Cavelett
Playa den Bossa
Der größte Strand auf Ibiza mit den meisten Leuten. Obwohl wirklich viele
Leute an der Playa den Bossa (Spitzname "Rolex-Beach") sind, findet sich immer
ein Platz, wo man nicht dichtgedrängt auf- oder nebeneinander liegt. Der Strand
ist absolut sauber und es ist ein schöner Ort um zu sehen und um gesehen zu
werden. Entsprechend viele Bodybuilder, Disco-Queens usw. kann man hier finden.
Da hier auch das Publikum liegt, das bis morgens in den Discotheken ist, füllt
sich der Strand erst ab ca. 14.00 Uhr. Davor sind meist "nur" Familien zu
finden. An der Playa den Bossa sind auch die meisten Hotels und die Stadt ist
bequem mit dem Bus zu erreichen, also ein idealer Ort um Urlaub zu machen. An
der Playa den Bossa findet Ihr auch den "Bora-Bora-Strand"!
 Gaaanz früh am Morgen am Playa den Bossa
Salinas
"Salinas (near the Airport) is the "loudest" beach arround". So stand es auf
meiner englischen Webseite und so war es auch in den letzten Jahren. Die Salinas
in der Nähe des Flughafens waren immer sehr laut; aus den 3 Bars mit Ihren
Riesenlautsprechern hämmerte der Disco-Beat. ALLES VERGANGENHEIT: Stand seit
1998: keine laute Musik mehr; nur wenig bis gar keine Animation durch
Discotheken-Gruppen. Tja die Wahrheit lag seit 2001 dazwischen: angenehme Musik
und wenig Discotheken-Gruppen. Ich glaube es war für jeden o.k.
Ansonsten ist es immer noch der Strand der jungen Leute, die für eine Saison
oder länger auf Ibiza leben. Hier trifft man sich und macht Pläne für den Abend.
In der Nähe der Bar "Sa Trincha" ist auch FKK erlaubt. Ich wechsele meist
zwischen Es Cavelett und Salinas; ein Tag dort - einen dort.
 Sonnenuntergang vom Strand von Salinas
Die hier aufgeführten Strände sind bei den schwulen
Ibiza Besuchern sehr beliebt. Aus Gründen der Wiedererkennung haben wir
bei den Bildern auf Tagaufnahmen verzichtet. So haben auch diejenigen
Freude an diesen Fotos, deren Terminierung der abzugrasenden
Outdoor-Erlebnisbereiche so eng und straff eingeteilt ist, um diese
Strände bei Tageslicht zu besuchen. Wir möchten es deshalb nicht
versäumen, all denen ein Lob auszusprechen, die sich es zur
Lebensaufgabe gemacht haben, ihre zur Verfügung stehende Freizeit, bei
Wind und Wetter dazu nutzen, diese Cruising-Areas zu frquentieren, das
es für all die anderen nie langweilig wird und auf Grund dessen gerne
dort vorbeischauen. Diesen unzähligen Schwulen, die selbstlos jede freie
Minute ihres Lebens, freiwillig, sozusagen ehrenamtlich und immer hoch
motiviert, sich dieser Aufgabe widmnen und von der übrigen
Gesellschaft, als selbstverständlich hingenommen werden, möchten wir
hiermit unseren Dank und unsere Bewunderung aussprechen. Denn nicht nur
diejenigen, die bei jeder Witterung in der Kneipe ihr Dasein fristen
sind echte Naturburschen, nein, auch solche die wir hier kurz
beschrieben haben. Wir können nur hoffen, das sich der Einsatz und der
Verzicht dieser Leute, dahingehend auswirkt, das sie die längs
überfällige Anerkennung unserer Spaßgesellschaft erhalten und in Zukunft
ihr Schattendasein ein Ende hat und von der übrigen Gesellschaft
wahrgenommen werden.
Analen Dank, Euch allen.
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