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Gay Infos
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Die besten Aussichten genießt Man(n) natürlich auch auf der Copacabana,
Ipanema und in Botafogo, wo eine quirlige Szene zuhause ist. Im Winter sinkt das
Thermometer im Rio selbst nachts selten unter 25 Grad. Der Atlantik sorgt dafür,
daß selbst in Hitzeperioden eine steife Brise den Aufenthalt angenehm macht

Für schwule Urlauber sind besonders die Stadtteile Ipanema und
Copacabana im Süden der Metropole interessant. Dort pulsiert das Leben - sowohl
Strand, Shopping als auch Bars und Clubs machen diese Distrikte zum
Partyzentrum. In der Unzahl an Kneipen - Ipanema hat die schöneren - kann man
abends erstmal in Ruhe ein Bierchen trinken, denn die Clubszene, die auf die
Copacabana konzentriert ist, wird erst um 23 Uhr aktiv. Die Schönen der Nacht
oder die sich dafür halten, mischen sich erst ab 0100 Uhr unters Volk, um sich
zu zeigen und angehimmelt zu werden.

Wer das erste mal in der Stadt ist, für den bietet sich der
Strand an, um neue Bekanntschaften zu machen. In Copacabana gibt es einen
Schwulen-Treffpunkt, der unter dem Namen "Bolsa" bekanntgeworden ist. Er
befindet sich schräg gegenüber dem Copacabana Palace Hotel.
Für viele schwule Fernreisende aus Europa ist Brasilien jedoch immer noch unbekanntes Terrain. Völlig zu Unrecht:
Brasilien und speziell Rio de Janeiro bietet eine attraktive und bunte Schwulenszene.
Auch für viele Homosexuelle aus Brasilien ist Rio de Janeiro zur heimlichen Hauptstadt geworden,
trotz der übermächtigen Konkurrenz der 16-Millionen-Metropole Sao Paulo, rund 400 Kilometer südlich.
In Sao Paulo ist die Szene ungleich größer als in Rio. Das ist aber für viele Schwule nicht entscheidend.
Sie ziehen Rio wegen des einzigartigen Lebensgefühls vor.

Am Strand von Ipanema befindet sich ebenfalls ein sehr
poulärer Abschnitt, der fast ausschließlich von der schwulen Gemeinde
frequentiert wird. Dieser Strandabschnitt ist in der Nähe der Rua Farme de
Amoedo. Hier am Strand von Ipanema geht es wesentlich eleganter zu, als an der
"Bolsa" in Copacabana. Besonders die muskulösen Schwulen stolzieren hier im Sand
herum, oder lassen ihre eingeölten Körper beim Sonnenbaden bewundern.

 Nach vielen Jahrzenten hat sich das Brasilianische
Kulturministerium endlich durchgerungen, Rio`s Wahrzeichen in den original Farben zu
restaurieren.
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