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Sitges
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Sitges ist eine richtig hübsche Stadt: Palmen an der Strandpromenade, gepflegte Hotels, Bars,
Restaurants. In den engen Altstadtgassen Cafés, Boutiquen, Antiquitätenläden, mehrere Museen.
Und das alles, und obendrein noch ein kilometerlanger Strand, nur eine halbe Stunde
S-Bahn-Fahrt von Barcelona entfernt und noch weniger vom Flughafen der katalanischen
Hauptstadt. Dazu ein Hinterland, in dem es alles gibt: Weingüter und Sektkellereien, das Kloster
Montserrat auf dem wild romantischen »Sägeberg«, Port Aventura, den Vergnügungspark bei
Tarragona, von dem die patriotischen Katalanen schwören, er sei (natürlich!) der größte der
Welt, größer als Disneyland. Sitges an der Costa Daurada, das Ziel für den kleinen individuellen
Strandurlaub zwischendurch. Oder für einen Tag Erholung von der Barcelona-Städtereise. Sitges,
der Badeort für Jung und Alt. Sitges für die ganze Familie: einfache Anreise, schöner Strand,
nettes Ambiente, beste Infrastruktur. Und dann doch, wie überall auf der Welt, hat die Schwule
Gemeinde ihren Sinn für das wirklich Schöne unter Beweis gestellt.

Männer, Männer, Männer, schöne Männer, gut gebräunte Männer, Männer in besonders knappen Badehosen.
Männer, die es sich leisten können, solche knappen Badehosen zu tragen. Sitges, ein
Traumziel für die internationale gay community. Für manche gar die »rosa Hauptstadt Europas«.
»Heute gibt es in Sitges niemanden, der nicht wenigstens einen Homosexuellen im Kreis seiner
Freunde und Verwandten hat«, schrieb die katalanische Tageszeitung La Vanguardia vor
einiger Zeit. Toleranz wie Weltoffenheit haben in Sitges eine lange Tradition. Schon seit dem
Ende des 19. Jahrhunderts. Als das ganz besondere Licht von Sitges die
impressionistische Schule der Luministen entstehen ließ, als sich Künstler wie Arcadi Mas
i Fontdevila und Santiago Rusiñol hier niederließen. Sie kamen, malten, lebten gut und
zogen andere an wie den amerikanischen Mäzen Charles Deering.
Sitges, die Künstlerkolonie. Eine Stadt voller Kunst.
Die Sammlung Rusiñols ist heute im Museu Cau Ferrat zu sehen: Werke von El Greco, Utrillo,
Picasso unter anderen, präsentiert im palastartigen Wohnhaus des Malers gleich neben
der Kirche. Das Museu Maricel, eine Tür weiter, im Haus Charles Deerings, zeigt Bilder,
Skulpturen und Möbel von der Renaissance bis zum Barock. Vor allem aber, aus den Fenstern an der
Seeseite, immer wieder atemberaubende Ausblicke über das Mittelmeer. Oder das Museu Romàntic. Da
hat einer in einem Patrizierhaus mitten in der Altstadt ein getreues Abbild des 19.
Jahrhunderts hinterlassen, des Lebens einer wohlhabenden Landbesitzerfamilie im 19.
Jahrhundert besser gesagt - in Form von Dutzenden von Puppenhäusern und Puppenstuben.
Andererseits: Das Nachtleben von Sitges ist vielfältig und es kommt jeder auf seine Kosten.
Der tagsüber beschauliche Badeort wird zur Flaniermeile der vielen Unterhaltungssüchtigen,
frei nach dem Motto. "sehen und gesehen werden".
 Stadtstrände Sitges
 von hinter oben...einmalig!
Der einmalige Sandstrand liegt direkt vor der kleinen Stadt. Die historische
Häuserfront zum Meer, ohne einen mehrstöckigen Betonbunker machen den besonderen Flair aus.
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